In Europa gibt es viele Weiden, die außerhalb der Reichweite des Netzstroms liegen. In diesen Fällen sind die Landwirte auf alternative Lösungen angewiesen, um den Zaun mit ausreichender Spannung zu versorgen. Traditionell nutzen Landwirte häufig Batteriegeräte als mobile Lösung für diese Flächen. Diese Geräte haben sich seit Jahren als sichere und zuverlässige Wahl erwiesen. Allerdings wird die Alternative – solarbetriebene Weidezaungeräte – immer beliebter. Die Leistung, die einfache Handhabung und die Zuverlässigkeit dieser Lösungen sorgen dafür, dass immer mehr Landwirte auf solarbetriebene Weidezaungeräte umsteigen.
Doch welche Lösung eignet sich eigentlich am besten für welche Situation? Welche Aspekte müssen bei der richtigen Wahl berücksichtigt werden? Um eine gezieltere Auswahl eines geeigneten Geräts zu treffen, gehen wir näher auf die Zuverlässigkeit, die Benutzerfreundlichkeit und die finanziellen Auswirkungen von Batterie-Elektrozaungeräten und Solargeräten ein.
Zuverlässigkeit des Geräts
Bei mobilen Zäunen ohne Netzstrom sind Zuverlässigkeit und Kontinuität vielleicht das Wichtigste. Viele Tierhalter entscheiden sich daher schon seit Jahren für 9V- und 12V-Batteriegeräte. Diese Geräte sind für ihre Vorhersehbarkeit bekannt: Man weiß, wie lange eine Batterie hält und wann sie ausgetauscht werden muss. Das macht Batteriegeräte übersichtlich in der Anwendung und zuverlässig im täglichen Einsatz.
Gleichzeitig hat sich Solarenergie in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Während Solarenergie früher manchmal als von direktem Sonnenlicht abhängig angesehen wurde, arbeiten moderne solarbetriebene Weidezaungeräte heute viel intelligenter und zuverlässiger. Die Solargeräte von Gallagher laden den internen Akku nämlich nicht nur über Sonnenlicht, sondern auch über Tageslicht auf. Dadurch bleibt das Gerät auch bei bewölktem Wetter oder wenn sich die Sonne mehrere Tage lang kaum blicken lässt, funktionsfähig.
Gallagher entwickelt zudem bereits seit mehr als 45 Jahren solarbetriebene Weidezaungeräte. Diese langjährige Erfahrung spiegelt sich in der Zuverlässigkeit der aktuellen Generation von Solargeräten wider. Vor allem die neuesten Lithium-Modelle stellen in dieser Hinsicht einen großen Fortschritt dar. Dank der Lithium-Technologie sind die Geräte nicht nur kompakter und leichter geworden, sondern der interne Akku hält auch länger als bei früheren Generationen und vielen vergleichbaren solarbetriebenen Geräten auf dem Markt.
Die Solar-Weidezaungeräte von Gallagher sind mit einem intelligenten Batterie-Managementsystem ausgestattet, das kontinuierlich das Gleichgewicht zwischen Energieverbrauch, Solarertrag und Akkuladestand überwacht. Bei geringerem Tageslicht passt das Gerät seine Energieabgabe automatisch an, sodass die Zäune weiterhin zuverlässig funktionieren.
Einfache Bedienung
Neben der Zuverlässigkeit spielt auch die einfache Bedienung eine wichtige Rolle bei der Wahl eines mobilen Batterie-Elektrozaungeräts. Während der Weidesaison möchte man so wenig Zeit wie möglich mit Wartung und dem Austausch von Batterien verbringen.
Bei Batteriegeräten dreht sich vor allem alles um die Lebensdauer der Batterie. Eine 9V-Batterie oder ein 12V-Akku liefert über einen längeren Zeitraum eine stabile Spannung, hat jedoch immer eine begrenzte Nutzungsdauer. Wie lange eine Batterie hält, hängt von der Kapazität (Ah) und dem Gerät ab, in dem sie verwendet wird. So verbraucht ein schwereres Gerät wie ein BA80 mehr Energie als ein BA30.
Das bedeutet, dass es pro Saison einen oder mehrere Zeitpunkte gibt, an denen die Batterie ausgetauscht oder aufgeladen werden muss. Insbesondere bei 12V-Akkus kann dies eine körperliche Herausforderung sein: Mit einem Gewicht von gut 20 bis 25 Kilogramm ist das Heben und Transportieren zum Grundstück nicht immer praktikabel. Dies trägt nicht zur Benutzerfreundlichkeit bei, insbesondere nicht bei größeren oder abgelegenen Zäunen.
Bei solarbetriebenen Weidezaungeräten ist das anders. Diese sind so konzipiert, dass sie autark funktionieren. Dank des Solarmoduls wird der interne (Lithium-)Akku automatisch durch Tageslicht aufgeladen. In der Praxis funktioniert das System daher nach dem „Plug-and-Play“-Prinzip: Man stellt das Gerät auf, schließt es an, und schon erledigt es seine Arbeit, ohne dass man sich weiter darum kümmern muss. Eine Wartung oder der Austausch von Batterien ist dabei nicht erforderlich.
Gerade bei Zäunen, die über einen längeren Zeitraum im Freien stehen, macht dies einen großen Unterschied in Sachen Komfort aus. Sie müssen keine separaten Batterien mehr transportieren, austauschen oder zwischendurch aufladen. Das spart während der Saison Zeit und körperliche Anstrengung.
Die neuesten Lithium-Modelle von Gallagher machen diesen Unterschied noch deutlicher. Diese Geräte sind deutlich kompakter und leichter als sowohl herkömmliche 9V- und 12V-Lösungen als auch frühere Generationen von Solargeräten. Zum Vergleich: Ein S120Li wiegt nur 3,2 Kilogramm, während ein Batteriegerät wie das B100 inklusive Akku schnell auf 24 Kilogramm kommt. Das macht das Aufstellen und Versetzen in der Praxis wesentlich einfacher.
Anschaffungspreis oder Gesamtkosten?
Bei der Wahl eines mobilen Batterie-Elektrozaungeräts scheint ein Batteriegerät aufgrund des niedrigeren Anschaffungspreises oft die günstigste Option zu sein. Langfristig sind jedoch die Betriebskosten ausschlaggebend. Batterien müssen im Laufe der Saison ausgetauscht werden, wodurch jährlich Kosten anfallen, die sich summieren können.
Ein solarbetriebenes Weidezaungerät erfordert zwar eine höhere Anfangsinvestition, verursacht danach aber keine wiederkehrenden Kosten mehr. Je nach Nutzung ist die Amortisation oft bereits nach einer bis wenigen Saisons erreicht.
Alle Gallagher-Weidezaungeräte, sowohl Batterie-Elektrozaungeräte als auch solarbetriebene, verfügen zudem über eine 7-jährige Garantie, was auf dem Markt außergewöhnlich ist und langfristig zusätzliche Sicherheit bietet.
Die folgenden Vergleiche zeigen, wie groß der Unterschied bei den Gesamtkosten sein kann.